Neuer Bebauungsplan-Entwurf nicht akzeptabel! – Frist zur Stellungnahme: 4. Juli 2014

Der neue Bebauungsplan-Entwurf für das Eifelwallareal (Offenlageplan Nr. 66473/03) liegt bis zum 4. Juli 2014 im Stadthaus aus.

Danach soll die Mantelbebauung 3-geschossig bis zu einer Wandhöhe von 11,25 m möglich sein (damit unterschreitet diese Höhe den nach der Bauordnung NRW “zulässigen Abstandsflächenfaktor von 0,4 deutlich” (Tz. 4.2 der Begründung). Für den etwas zurückgesetzten Hochbunker mit 6 Geschossen wird eine Wandhöhe von bis zu 20 m (ohne technische Aufbauten von bis zu 2 m) vorgeschrieben. Der Baukörper wird eine Länge von 127 m haben und von der Luxemburger Straße um ca. 10 m zurückgesetzt (Tz. 4.3 der Begründung), “um eine ausreichend repräsentative Antrittsfläche vor der Nordostseite des Neubaus zu gewährleisten”. “Der Eifelwall wird künftig eine Ausbaubreite von nur 18 m – statt bisher 27 m – haben und im Einmündungsbereich der Luxemburger Straße rückgebaut. Der separate Rechtsababieger in den Eifelwall ist nicht mehr erforderlich, da eine durchgehende Befahrbarkeit mit Kraftfahrzeugen in Richtung Volksgarten unterbunden werden soll” (Tz. 4.5 der Begründung).

Wenngleich der Baukörper hiernach etwas weniger gewaltige Ausmaße annehmen soll als bisher vorgesehen, so bleibt er doch ein gewaltiger Klotz. Zusammen mit dem geplanten Justizneubau gegenüber dem heutigen Justizzentrum wird der Grüngürtel am Eifelwall zu einem Strich in der Landschaft eingeschnürt. Bestehende Vegetationsinseln

und vor allem die herrlich gewachsene Eiche IMG_1117 werden dem Archivbau zum Opfer fallen. Der zwischen Archivneubau und neuem Justizzentrum verbleibende Grünstreifen wird dann eine privilegierte Naherholungsfläche für die Bediensteten von Justiz und Archiv. Seine vorgesehene Funktion als von der Luxemburger Straße durch die Bahnunterführungen in Richtung Volksgarten weisende, wahrnehmbare sowie erlebbare Sichtachse des Inneren Grüngürtels wird ins Gegenteil verkehrt.

Dagegen müssen wir uns wehren. Wir beabsichtigen daher, gegen den B-Planentwurf anwaltlich unterstützt vorzugehen. Wer ist neben den bereits in finanzielle Vorleistung Getretenen bereit, hierfür einen Obolus zu leisten? Wer würde uns auf andere Weise aktiv unterstützen?

Bitte per E-Mail melden: eifelwall@gmx.de

Stellungnahmen zum B-Planentwurf können elektronisch an das Stadtplanungsamt gesandt werden. Achtung: der auf der Internetseite der Stadt Köln veröffentlichte Bebauungsplan-Entwurf ist auch heute, am 25.6.2014, noch nicht der aktuelle Entwurf, sondern der Plan aus 2012 !

Termin: Eingang beim Stadtplanungsamt bis 4. Juli 2014! Danach eingehende Stellungnahmen bleiben unberücksichtigt.

 

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