Bürgerveranstaltung am 7./8.7.2017 zum freiraumplanerischen Wettbewerb Parkstadt Süd Eifelwall

Pressemitteilung BIGE 10 07 2017

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Neubau Historisches Archiv und Rheinisches Bildarchiv genehmigt

Die Stadt Köln hat die Baugenehmigung für das Historische Archiv und Rheinische Bildarchiv am 26.8.2015 bekanntgegeben.

Aktuelle Bilder und Pläne des Neubaus zeigen Waechter & Waechter Architekten auf ihrer Internetseite unter “Öffentliche Bauten” Historisches Archiv und Rheinisches Bildarchiv. Dort finden sich auch die Pläne des Wettbewerbs für ein Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv und Kunst- und Museumsbibliothek.

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Bebauungsplan vom Rat der Stadt am 12. Mai 2015 verabschiedet; Baugenehmigung beantragt

Am 12. Mai 2015 hat der Rat der Stadt den Bebauungsplanentwurf mit dem Arbeitstitel “Eifelwall in Köln-Neustadt/Süd und Köln-Sülz” (Vorlagen-Nummer 1113/2015) erwar- tungsgemäß ohne nennenswerte Diskussion von Für und Wider mit den Simmen aller großen Parteien verabschiedet. Nachdem wir in einem Gespräch mit Herrn Höing am 05. November 2014 von ihm die Zusage erhielten, es werde vom Archivneubau eine 3D-Visu- alisierung erstellt, war davon später trotz mehrerer Erinnerungen nicht mehr die Rede; wir bekamen nicht einmal eine Antwort. Ratsmitglied Henseler (Freie Wähler), der sich in einer Ausschusssitzung auch nach dieser Visualisierung erkundigte, erhielt von Herrn Höing die lapidare Anwort, das sei nicht erfolgt. Vorsichtshalber wurde von dieser Sitzung auch kein Wortprotokoll, sondern nur ein Ergebnisprotokoll gefertigt, so dass dieser Wort- bruch des höchstrangigen städtischen Planers nicht dokumentiert ist. So hat die große Mehrheit der Ratsmitglieder einem Plan zugestimmt, dessen visuelle Wirkung auf sie und die Bürger der Stadt nicht einschätzbar ist.

Zur visuellen Wirkung des fenster- und strukturlosen Hochbunkers, beschönigend “Schatzhaus” genannt,  schreibt das Architektenbüro Waechter und Waechter aus Darm- stadt in der am 18. Februar 2015 beim Bauaufsichtsamt eingegangenen, zum Bauantrag gehörenden Entwurfsbeschreibung: “Das Schatzhaus ist mit einer Metallblechverkleidung aus Baubronze versehen, die durch ihre Oberflächenbeschaffenheitr tagsüber kraftvolle Massivität ausstrahlt. Nachts wird die Gebäudehülle erhellt und macht den Baukörper so im nächtlichen Stadtbild präsent.” Offener kann man nicht einräumen, dass der Hochbun- ker durch seine Massivität auf die gegenüber liegende heterogene Wohnbebauung des Eifelwalls auch aus Sicht der Architekten eine erdrückende und erschlagende Wirkung hat.

Es ist klar, dass in der Ratsvorlage der Verwaltung alle kritischen Bürgerstellungnahmen zu den Bebauungsplan-Entwürfen, darunter auch der Einwand der sog. erdrückenden Wirkung baulicher Anlagen, die ein Unterfall des planungsrechtlichen Gebots der Rück- sichtnahme darstellt, mit überwiegend inhaltsleeren Worthülsen abgewiesen wurden. Die Verwaltung hat sich in dieser Vorlage nicht einmal mit dem Beschluss der Bezirksvertre- tung Lindenthal vom 30. April 2015 auseinandergesetzt, in dem die Verwaltung beauftragt wird, “die Planung des Gebäudekomplexes für das Historische Archiv so zu verändern, dass die besondere Zerreiche stehen bleiben kann.”

Interessant mag in diesem Zusammenhang auch sein, dass das städtische Bauaufsichtsamt zunächst verkündete, die Baugenehmigung für das Archivgebäude sei “erteilt”, später aber nach unserer Vor-Ort-Recherche  einräumen musste, dass “dies <…> bei diesem Vorgang (leider) nicht passiert <ist>. Es wurden allerdings noch eine Abbruch- sowie eine Teilbau- genehmigung erteilt,  …” Verursacht wurde die Fehlinformation durch das Datenverarbei- tungssystem der Stadt, in dem Genehmigungen als erteilt angezeigt werden, “sobald der Bauschein ausgedruckt wird”.  Im Falle des Archivs wurde er zwar ausgedruckt, befindet sich aber noch in der Akte, weil noch Unterlagen der Architekten fehlen. Möglicherweise stehen auch nocjh Änderungen an.

 

 

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Termin-Risiken für den Archivneubau – Bericht der Kölnischen Rundschau

Kölnische Rundschau -Termin-Risiko für das Stadtarchiv http://www.rundschau-online.de/koeln/neubau-termin-risiko-fuer-das-stadtarchiv,15185496,29571698… http://www.rundschau-online.de/koeln/neubau-termin-risiko-fuer-das-stadtarchiv,15185496,29571698…

Köln -14.01.2015

NEUBAU

Termin-Risiko für das Stadtarchiv

Beim Einsturz waren die „Statuten von 1437“
stark beschädigt worden.
Foto: Hanano, Historisches Archiv

Das Vergabeverfahren für den Architekten beim Neubau des Historischen Archivs und des Rheinischen
Bildarchivs bereitet den städtischen Verantwortlichen Probleme. Das Verfahren wurde aufgehoben und
wird zurzeit wiederholt.

Der Unterausschuss Kulturbauten hat in seiner konstituierenden Sitzung am kommenden Montag, 19. Januar,
gleich drei brisante Tagesordnungspunkte. Neben dem Sachstandsbericht zur Archäologischen Zone und zur
Bühnensanierung steht auch der Stand für den Neubau des Historischen Archivs und des Rheinischen Bildarchivs
auf dem Programm. Spätestens hier werden die Politiker über Termin-Risiken informiert, die sich aufgrund von
Problemen bei Vergabeverfahren ergeben.

Das Verfahren für den Architekten, der unter anderem für die Bauausführung verantwortlich sein soll, wurde
„mangels Qualifikation der Bewerber aufgehoben und wird zurzeit wiederholt“. Ein Bieter habe Einwände
geäußert, so dass ein möglicher Architekt nicht wie vorgesehen am 12. Januar seine Arbeit aufnehmen konnte.

„Hier besteht ein hohes Terminrisiko“, heißt es im Sachstandsbericht. Denn ohne diesen Architekt gehe es nicht weiter, ergänzt Sven Brüggemann,

Sprecher der Gebäudewirtschaft. Brüggemann erklärt, dass es noch ein weiteres Problem gebe. Zwar ist das Gebäude, Eifelwall 7, in dem bislang das

Autonome Zentrum untergebracht war, laut Gebäudewirtschaft geräumt. Doch gegen die Abbruchmaßnahmen gebe es drei Vergabebeschwerden. So

können die Abbrucharbeiten noch nicht terminiert werden.

Es gibt aber auch gute Nachrichten im Bericht: Bislang liege die Kostenschätzung mit 74,5 Millionen knapp zwei Millionen Euro unter Budget. (ron)

Artikel URL: http://www.rundschau-online.de/koeln/neubau-termin-risiko-fuer-das-stadtarchiv,15185496,29571698.html

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1 von 1 16.01.2015 17:48

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So beschwindelt die Stadt Köln ihre Bewohner

  • Die Stadt Köln beabsichtigt lt. Pressemitteilung vom 4. Februar 2015, die Planung des Sanierungsgebietes ESIE (Entwicklungsbereich Südliche Innenstadt-Erweiterung) im Dialog mit der Stadtgesellschaft, mit den Grundstückseigentümern und Nutzern zu erarbeiten.
  • Obgleich der Eifelwall auch zum Sanierungsgebiet ESIE gehört, verschweigt die Stadt, dass der Bebauungsplan “Eifelwall” lt. Planung  der Gebäudewirtschaft vom 08.01.2015 vom Rat der Stadt am 24.03.2015 durchgewunken werden soll. An diesem Tag soll auch der Baubeschluss zum Archivneubau eingebracht werden. Außerdem hat die Gebäudewirtschaft bereits nicht von der Baumschutzsatzung geschützte Büsche und Bäume gerodet. Diese sind endgültig verloren. Mit der Fällung geschützter Bäume soll nach erteilter Baugenehmigung begonnen werden. Von echter Bürgerbeteiligung kann daher wirklich nicht die Rede sein, aber von einer echten Mogelpackung der Stadt!

 

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WDR 5 –

Radio-Interview mit Rolf Ketan Tepel und Volker Becker: http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/audios172.html

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“Architekten” – bitterböses Gedicht von Hans Magnus Enzensberger

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Das planten die Stadtplaner Kölns Anfang der 70er Jahre – man sollte ihnen das Handwerk verbieten

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Stellungnahme unserer BI zur Einladung der Stadt zum Pressegespräch am 04. Februar 2015 – wieder einmal eine Mogelpackung

BürgerInitiative Innerer Grüngürtel am Eifelwall (BÏGE)

Gemeinnütziger Verein

                                                                                03. Februar 2015

Stellungnahme

 

Parkstadt Süd: Neues Stadtquartier zwischen Rhein und Universität

Pressegespräch am 04. Februar 2015 im Rathaus, Spanischer Bau

 

Die Stadt bietet den „Betroffenen und der Stadtgesellschaft“ für das Sanie­rungs­gebiet ESIE das „kooperative Planungsverfahren“ an. Das ist eine Mogelpackung. Denn ob­gleich auch das Eifelwallareal, auf dem der Innere Grüngürtel durch Errich­tung von Stadt­archiv und neuem Justizgebäude ein­geschnürt werden soll, zu dem Sanie­rungs­gebiet ge­hört, wurden die Bürger des Eifelwallquartiers zu keiner Zeit in die Entscheidungsprozesse einbezogen. Stets haben Politik und Verwaltung mit ihren Beschlüs­sen zu den beiden Groß­vorhaben die Bürger Kölns vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Veran­staltung in der Uni zum Stadtarchiv, genannt frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung, war eine Farce. Zum Justizneubau wurde der Standortbeschluss gar in den Hinter­zimmern der SPD gefällt.

Vertreter der BÏGE hatten am 05.11.2014 ein Gespräch mit Baudezernent Höing. Bei die­ser Gelegenheit stellte ein sachverständiger Berater der BÏGE seine „alter­native Bür­ger­planung“ vor, wobei es sich selbstverständlich nur um eine von mehreren Planungs­alter­nativen handeln konnte. Dass es zum städtischen Kon­zept interessante und um­welt­­freundlichere Alternativen gibt, wurde mit den bereits verausgabten Planungs­kosten und mit dem – aus Sicht des baurecht­lichen Einfügungsgebots – auf der anderen Seite der Luxemburger Straße ent­stehenden universitären COPT-Gebäude zurückge­wiesen. Aus unserer Sicht völlig ungeeignete Argumente, da ein hässliches Funktions­gebäude nicht die noch größere Häss­lichkeit eines nachfolgend errichteten Archivs (fens­ter­loser Hochbun­ker, beschö­nigend als „Schrein“ bezeichnet, Gebäude ca. 140 m lang, dunkle Baubronze als Außen­haut) begründen darf.

In diesem Gespräch hat Herr Höing zugesichert, vom Neubauvorhaben des Archivs eine realistische visuelle 3D-Darstellung übermitteln zu lassen. Trotz zwischenzeit­licher Anmahnung steht diese doch zum planerischen Standard gehörige, Politik und Öffent­lich­keit unterrichtende Darstellung noch aus. Es scheint so, als solle die Stadtge­sell­schaft wieder einmal hinters Licht geführt werden.

Bei den Planungen zum Inneren Grüngürtel am Eifelwall wird das flächengreifende Neu­bau­vorhaben der Justiz ausgeblendet. Bauplanungsrechtlich, aber auch unter dem Ge­sichtspunkt eines erlebbaren Grüngürtels gehören beide Planungen zusammengeführt. Die Ratsbeschlüsse zur Sanierungssatzung ESIE sowie zum Justizneubau, aber auch der Masterplan sehen eine Mindest- („Referenz-“)breite für den Inneren Grüngürtel von 150 m vor. Durch die Zerlegung des Eifelwallareals in zwei Plangebiete wird versucht, von der Nicht­einhaltung dieser Mindestbreite abzulenken. So ist jedenfalls zu hoffen, dass das visuell fast eingeschlossene und daher für die Bürger des Eifelwallquartiers recht unzu­gäng­liche Gelände zwischen Stadtarchiv und Justizneubau zu einer attraktiven Naher­holungsfläche für deren Bediensteten wird.

 Mail: eifelwall@gmx.de Homepage: bi-eifelwall.de

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Einladung der Stadt zu Pressegespräch am 04. Februar 2015

Alle Presse-Informationen auch tagesaktuell unter www.stadt-koeln.de/presse
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Nicole Trum (nit) 0221/221-26785
Sabine Wotzlaw (wot) 0221/221-25399
Telefax 0221/221-26486

E-Mail presseamt@stadt-koeln.de
Internet www.stadt-koeln.de/presse

30.01.2015 – 129

Pressegespräch Mittwoch, 4. Februar 2015, 12.45 Uhr

Rathaus, Spanischer Bau, Heinrich-Böll-Saal Rathausplatz Köln-Innenstadt

Parkstadt Süd: Neues Stadtquartier zwischen Rhein und UniversitätOberbürgermeister Roters und Beigeordneter Höing stellen wichtiges Projekt vor

Zwischen Rhein und Universität entsteht ein neues Stadtquartier. Zu dessen Realisie-rung hat die Stadt Köln für einige Bereiche in den Stadtteilen Bayenthal, Raderberg, Zollstock und Sülz das „Entwicklungskonzept südliche Innenstadt-Erweiterung (ESIE)“ erarbeitet.

Zentrales Ziel der Sanierungsplanung ist es, den Inneren Grüngürtel von der Luxembur-ger Straße bis zum Rhein fortzuführen und in die Planungen auch die angrenzenden Flächen einzubeziehen. Der Rat der Stadt Köln hatte 2013 für das Gebiet eine Sanie-rungssatzung beschlossen.

In einem kooperativen Planungsverfahren unter aktiver Beteiligung der Betroffenen und der Stadtgesellschaft sollen die Vorhaben konkretisiert und damit Grundlagen für die notwendige Bauleitplanung für dieses Gebiet geschaffen werden.

An dem „städtebaulich und freiräumlichen Werkstattverfahren“ werden fünf interdiszipli-när besetzte Planungsteams beteiligt. Das Kölner Büro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH ist mit der Entwicklung eines Sozialplans für das Sanierungsgebiet beauf-tragt. Das gesamte Verfahren wird durch das Büro Urban Catalyst moderiert und begleitet.

Über den Start des Verfahrens, die aktiven Beteiligungsmöglichkeiten, den Zeitplan und die weiteren Schritte für die Umsetzung der Sanierungssatzung informieren Oberbür-germeister Jürgen Roters und der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr, Franz-Josef Höing, bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, 4. Februar 2015, um 12.45 Uhr im Kölner Rathaus.

Zur Berichterstattung laden wir Sie herzlich ein.
-jm-

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